UNESCO Weltkulturerbe-Auszeichnung für Wiener Sängerknaben

Daniela Kurz
20. März 2017

Österreichs immaterielles Kulturerbe ist erneut gewachsen: Die „Ausbildungs- und Chortradition“ des wohl berühmtesten Knabenchores der Welt – der Wiener Sängerknaben – wurde in die nationale UNESCO-Liste der historisch bedeutsamen Brauchtümer aufgenommen.

Wiener Tradition aus dem  14. Jahrhundert 

Die Wiener Sängerknaben sind eine Institution, deren Geschichte bis über ein halbes Jahrtausend zurück reicht. 1498 verlegte Kaiser Maximilian I. seinen Hof wie auch seine Hofmusik aus verschiedenen Residenzen nach Wien, und legte somit das Fundament für die Wiener Hofmusikkapelle und schließlich auch für die Wiener Sängerknaben. Mittlerweile gibt es rund 100 aktive Wiener Sängerknaben, aufgeteilt auf vier gleichrangige Konzertchöre und benannt nach berühmten Komponisten, welche eng mit der Geschichte der Wiener Sängerknaben verbunden sind: Bruckner, Haydn, Mozart und Schubert.

Konzerte und Tourneen in aller Welt gehören mittlerweile zum Alltag des Wiener Traditionschores. Die Wiener Sängerknaben absolvieren jährlich rund 300 Auftritte vor fast einer halben Million Zuschauern und bereisen neben nahezu allen Europäischen Staaten auch Asien, Australien, Süd- und Mittelamerika sowie die USA und Kanada.

Buchungskontakt:

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